Ausgangssituation:
Der Arbeitgeber der Firma INEOS Films Bötzingen forderte trotz eines in 2005 abgeschlossenem firmenbezogenen Verbandstarifvertrages, der eine Arbeitszeit von bis zu 40 Stunden, ein abgesenktes Entgelt gestaffelt bis zu 15 % unter Tarif und den Wegfall des Urlaubsgeldes vorsieht, weitere Einschnitte. Er wollte die Arbeitszeit und die Entgelte um bis zu 7 % nach unten drücken und das 13. Monatsentgelt vollständig zur Disposition stellen. Man müsse konkurenzfähig bleiben. Und eine Einsparung bei den personalrelevantem Fixkosten sei laut Arbeitgeber am schnellsten und einfachsten zu realisieren.
Das Ziel:
Keine weiteren Einsparungen auf Kosten der Belegschaft.
Der Weg zum Ziel:
Betriebsrat und Vertrauensleute haben die Kolleginnen und Kollgen detailiert, zeitnah und ehrlich informiert – auf den betriebsüblichen Wegen: Aushang am Schwarzem Brett plus Betriebsratsnewsletter. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden aufgerufen, zur Verteidigung der tariflichen Errungenschaften ihren Beitrag zu leisten – durch ein klares Bekenntnis zur IG BCE und den damit verbundenem Eintritt in die Gewerkschaft. Mit Erfolg: Die Aktionen haben bewirkt, dass der Arbeitgeber das Interesse an weiteren Verhandlungsrunden verlor.
Internetlink: www.ineosfilms.com